Nationalistenverfolgung in Südtirol | Südtirol bleibt deutsch!
Gegen Faschismus - für Tirol! | Besatzungspresse in Südtirol
Sepp-Kerschbaumer-Gedenktafel beschmiert!
Besatzungshörige "Deutschlehrer" | Zwiegespräch mit dem JVA-Report
Gewaltexzesse der Carabinieri | Geheimkomplott gegen Südtirol
Reden wir über Südtirol | Doppelte Staatsbürgerschaft für Südtiroler
95% der Südtiroler wollen keine Italiener sein
Petition für doppelte Staatsbürgerschaft
Faschistischer Marsch am 5. März 2011 | Bald doppelte Staatsbürgerschaft?
Südwestdeutscher Kulturtag 2011 | Begnadigung Südtiroler Freiheitskämpfer
50 Jahre Feuernacht! | Gedenkveranstaltung SCHREIE IN DER NACHT
Verhaftung der Pfunderer Buam am 16. August 1956
Freiheitslied zur Feuernacht 1961 | Ein Leben im Dienste von Volk und Heimat
Gedenken an Sepp Kerschbaumer | "Südtirol bleibt deutsch"-Verteilung in Bayreuth
Platzverweis bei deutscher Sprache in Südtirol?


Flugblatt | Material | Aktionsberichte

Südtirol bleibt deutsch!
Aber der Verfolgungsdruck gegen Deutsche wächst – und das trotz grenzenloser EU

Im April 2008 kam es, von bundesdeutschen Medien kaum beachtet, im italienisch besetzten Südtirol zu über 100 Hausdurchsuchungen bei jungen deutschen Patrioten. Der Vorwurf: ein klares Bekenntnis zu ihrer deutschen Heimat und eine damit verbundene Ablehnung der immer noch existenten Besatzung in Südtirol durch die italienische Staatsmacht.

16 der meist jugendlichen Deutschen wurden verhaftet und in der besatzungshörigen deutschsprachigen Journaille mit vollen Namen, Alter und Wohnort öffentlich gemacht. Vorausgegangen waren monatelange Observationen, Filmaufnahmen und Abhöraktionen. Mittlerweile wurden zwar alle aus der Untersuchungshaft entlassen und weitgehend unter Hausarrest gestellt. Kontakte nach außen, selbstredend auch nach Österreich und in die BRD, sind ihnen jedoch untersagt.

Selbst unter dem jetzigen Zustand sind Bespitzelungen durch die italienische Besatzungspolizei immer noch an der Tagesordnung. Der Skandal im Skandal ist der Umstand, daß auch zwei Hausdurchsuchungen auf österreichischem Staatsgebiet, im Beisein italienischer Polizeibeamter, durchgeführt wurden. Diese Hintergründe und die sich am 4. November 2008 jährende widerrechtliche Besatzung Südtirols veranlaßten nun die Jungen Nationaldemokraten (JN) mit einer Kampagne auf die Mißstände der Deutschen in Südtirol aufmerksam zu machen. Auch die Deutsche Stimme (DS) nimmt dies hier zum Anlaß, auf ein leider in den Hintergrund der nationalen Alltagspolitik getretenes Unrecht wieder verstärkt aufmerksam zu machen.

Südtirol ist nicht Italien

Vernimmt man heutzutage den Namen Südtirol, so wird er mit vielem verbunden. Populär ist gerade in jenen Tagen der Gedanke an Kalterer Wein, an wunderschöne Berge und Seen und natürlich, für die volkstümlichen Freunde, die Kastelruther Spatzen. So mancher wird auch noch an Luis Trenker, an die schönen Skigebiete und an die farbenprächtigen Trachten denken.

Doch jedem, der bereits einmal in diesem schönen Land zu Gast war, jedem, der sich mit der Geschichte Tirols, insbesondere mit der Südtirols auseinandergesetzt hat, dem blüht das Herz auf, wenn er an die große Geschichte und Kultur von Südtirol denkt. Fährt man über dem Brennerpaß, so erblickt man die in zwei Hälften geteilte Ortschaft Brenner. Viele kennen dieses Schicksal der Teilung noch aus eigener Erfahrung, wenn man an Berlin denkt, das damals in eine West- und eine Ostzone geteilt war. Auch die Ortschaft Brenner ist geteilt, geteilt seit nunmehr beinahe 90 Jahren in eine österreichische und eine italienische Hälfte.

Fährt man die Jaufenstraße in Richtung Meran entlang, so kommt man nach der Paßhöhe vorbei am Dorf Walten. In Walten hatte 1919 Georg Klotz das Licht der Welt in seiner Heimat Südtirol erblickt. Nicht allzu weit davon entfernt sieht man nach der Ortschaft St. Leonhard/Passeier zur linken Hand den so genannten Sandhof. Dies ist der Geburtsort des unvergeßlichen Andreas Hofer. Direkt in der Ortschaft auf dem Friedhof liegen die sterblichen Überreste von Anna Ladurner (Andreas Hofers Ehefrau) und die von Georg Klotz.

Allein auf dieser Wegstrecke läßt sich sehr wohl erkennen, daß Südtirol Großes beheimatet und es ein wichtiger Schauplatz der deutschen Geschichte ist. Nicht ohne Grund entnimmt man der Textzeile des Deutschlandliedes von Hoffmann von Fallersleben diesen wichtigen Teil »Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt«! Die Etsch ist einer der bekanntesten Flüsse Südtirols und nicht nur durch das Deutschlandlied ist somit das Land südlich des Brenners tief in der deutschen Geschichte verankert.
Wie unter Gaismair die Bauernkriege in Brixen ihren Ursprung hatten, so hatte auch der Aufstand gegen Napoleon seinen Ursprung in Tirol. Gelten Gaismair und Hofer heute auch als Freiheitshelden, so haben die Namen der Südtirolkämpfer der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts ihre Bekanntheit und ihren Glanz in der breiten Öffentlichkeit verloren.

Kloake Bozen

So hat auch die Bedeutung der unnatürlichen Brennergrenze in vollkommener EU-Blindheit stark abgenommen, und das Interesse für die deutsche Kulturheimat Südtirol steht nur mehr in sehr verblaßtem Licht im Geiste der deutschen Nation. So lohnt sich wenigstens noch der Weg nach Meran, der jedem Betrachter ein harmonisches Bild bietet.

Betrachtet man allerdings die einstmals schöne Stadt Bozen, so darf man nur noch eine schmutzige Stadt erwarten, die sich als Müllhalde von Südtirol präsentiert. Und jeder wird so denken, wenn er diese Stadt besieht und den Gestank von Bozen in sich aufnimmt. Es ist nicht nur der Gestank der Fabrikanlagen, die sich wie ein Fremdkörper in die schönen Landschaftszüge hineinpressen, sondern es ist vielmehr der Gestank der Assimilierung, der Gestank der Ohnmacht einer 90jährigen Fremdherrschaft, die man deutlicher nicht erkennen vermag, als es eben in Bozen der Fall ist.

Wie konnte es geschehen, daß dieses kleine Land, in dem nachweislich die ersten Germanen bereits 102 Jahre vor unsere Zeitrechnung sich ansiedelten, von einem vollkommen fremden Volk deren Staat einverleibt wurde? Noch dazu darf die Tatsache nicht außer Acht gelassen werden, daß man im Jahre der Annexion, also im Jahre 1918, bloß 7000 Italiener in Südtirol zählte. Der größte Teil waren jedoch italienische Wanderarbeiter, die meist über keinen ordentlichen Wohnsitz verfügten und Südtirol am Wochenende in Richtung ihrer italienischen Familien wieder verließen.

Weiters ist aufgrund dieser Tatsache der Aufruf der provisorischen Zentralregierung der Lombardei, an die Tiroler gerichtet, interessant, der am 17. April 1848 in Mailand erlassen wurde: »Tapfere Tiroler! Seid uns gegrüßt, Ihr tapferen edelmütigen Tiroler! Ein durch Selbstkraft frei gewordenes Volk bietet Euch freundlich die Bruderhand. Der Freiheit schlägt unser Herz wie das Eurige, frei sein, dahin geht unser höchstes Streben.
Nie werden wir die Grenzen Wälschlands überschreiten! Wir wollen unsere Freiheit, aber zugleich die Freiheit aller Länder, und vor allem die Freiheit Tirols. Trient ist welsch und soll welsch sein. Bozen ist deutsch und wird immer deutsch bleiben. Denn unser Wahlspruch ist: Selbstständigkeit und Brüderschaft der Völker. Es lebe Deutschland! Es leben die tapferen Tiroler, ja sie leben hoch!«

Wie konnte es nun geschehen, daß bereits 70 Jahre später Südtirol an das abtrünnig gewordene Italien für einen Judaslohn verschenkt wurde? Bereits in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts herrschten gerade im so genannten Unterland (der an Welschtirol angrenzende Teil) deutliche Spannungen zwischen Deutsch- und Welschtirolern.

Spätestens seit der Gründung von Vereinen, wie etwa »Pro Patria« oder der »Lega Nazionale« wurde von italienischer Seite aus ein Anspruch auf Südtirol geltend gemacht. Bereits in den eben erwähnten 90er Jahren trat der von Deutschenhaß beseelte Ettore Tolomei in Erscheinung, der später einen großen Teil am Unglück der Südtiroler beitragen sollte. Ihm sind die italienischen Phantasienamen für deutsche Ortschaften und Städte, die heutzutage gebräuchlich sind, zu verdanken. Bereits beim sogenannten Londoner Geheimvertrag am 26. April 1915 legte Tolomei dem amerikanischen Präsidenten Wilson eine gefälschte Landkarte von Südtirol vor. Die deutsch besiedelten Gebiete wurden übertüncht und die deutschen Flur- und Ortsnamen durch die erwähnten Phantasienamen ersetzt.

Wie das Unrecht begann

Zu diesem Zeitpunkt wurde beschlossen, sollte Italien sich gegen Österreich und Deutschland wenden, und somit den Dreipakt brechen, so solle es Südtirol erhalten. Dies war bestehende Tatsache, und allein schon aus diesem Grunde war an diesem Umstand zum damaligen Zeitpunkt nicht zu rütteln. Daß Wilson seinen Entschluß später bereute und allein seine Unwissenheit in der Angelegenheit den Anstoß für diesen Schritt gegeben hat, ändert an der Tatsache nichts.

»Die Entschließung tut mir leid. Ich kannte die Lage nicht, als diese Entscheidung getroffen wurde – Diese deutschen Tiroler sind ein herzhaftes Volk und ich hege keinen Zweifel daran, daß sie selber imstande sein werden, das zu ändern.« (Mitgeteilt in R. St. Baker, »Woodrow Wilson and World Settlement«).

Am 4. November 1918 besetzen italienische Truppen Tirol, und dies entgegen der Tatsache, daß bereits Waffenstillstand herrschte und sämtliche Truppen die Waffen abgegeben hatten. Dies war auch bei der österreichischen Armee der Fall, und so hatte Italien leichtes Spiel. Auf diesen feigen Akt berufen sich auch heutzutage noch viele und behaupten entgegen der Wahrheit, Italien habe Tirol bzw. Südtirol besiegt.

Am 10. Oktober 1920 wurde dieses in der Weltgeschichte beinahe einzigartige Unrecht bestätigt, und amtlich wird nun das Schicksal der deutschen Südtiroler besiegelt. Immer wieder kommt es in weiterer Folge zu Übergriffen der Besatzer. Am 24. April 1921 wird ein Trachtenzug von Faschisten überfallen. Trauriges Fazit: 50 Verletzte, 1 Toter. Im Oktober 1922 kommt es zu zahlreichen Überfällen der Faschisten auf das Bozener Rathaus. In weiterer Folge werden Familiennamen italienisiert, Orts- und Flurnamen und sogar die deutschen Namen auf den Grabsteinen auf unzähligen Friedhöfen werden geändert.

Tiroler Bauern werden vor allem im Raum Bozen enteignet und auf den Feldern und auf den Obstgärten werden riesige Fabrikanlagen weltfremd in die harmonische Landschaft gedrückt. Die deutschen Schulen wurden allesamt verboten, und viele der Lehrer der im Untergrund entstandenen Notschulen wurden verfolgt, verbannt und gedemütigt. Ein bekanntes Opfer ist die junge Katakombenlehrerin Angela Nikoletti, welche im Alter von 25 Jahren nach jahrelanger Verfolgung seelisch zerbrach und an den Folgen verstarb.

Auch nach der aufkeimenden Hoffnung der deutschen Bevölkerung in Südtirol nach dem Regierungswechsel im Deutschen Reich sollte sich das Schicksal nicht zum besseren wenden. Nach dem »Stahlpakt« mußten sich die Deutsch-Südtiroler für Italien oder Deutschland entscheiden. Über 86% optierten für Deutschland und hatten nun den Befehl, ihre Heimat zu verlassen. Viele verließen ihre Heimat, und dies geschah vor allem in den ersten Jahren nach der Option. Zwar wird dieses aus heutiger Sicht geächtete Unrecht zurecht von verschiedenen Seiten verurteilt, jedoch muß man nach objektiver Betrachtung vermerken, daß im Herbst 1943, nachdem Italien ein weiteres mal abtrünnig geworden war, mit sofortiger Wirkung alle faschistischen Fesseln durch die Deutschen beseitigt worden sind.

Geschichtsträchtige Feuernacht

Im Juni 1944 verspricht dann allerdings Italien im »Italienischen Manifest«, die Herrschaft über alle fremdnationalen Gruppen im Norden aufzugeben. Doch auch dies ist nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges schnell vergessen, und sämtliche Bemühungen, Südtirol die Freiheit zu schenken, sind wieder im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Auch die daraufhin stattfindenden Verhandlungen zwischen den Außenministern De Gasperi (Italien) und Gruber (Österreich), die in der Unterzeichnung vom 5. September 1946 (Pariser Vertrag) ihren Höhepunkt fanden, führten zu keiner Besserung der Verhältnisse.

Obwohl in diesem Vertrag Südtirol eine Autonomie zugesichert wurde und weiter eine volle Gleichberechtigung zum Schutz des Volkscharakters und der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung, wurde eben auch jene Zusicherung in altbekannter Art und Weise gebrochen. Obwohl die österreichische Regierung am 1. Oktober 1946 verlautbart, daß der Pariser Vertrag nicht den Verzicht des Regierungsanspruches bedeutet, erfolgen keine eindeutigen Schritte um eine Selbstbestimmung für Südtirol zu fordern.

Am 26. Februar 1948 entsteht die Regionalautonomie Trentino-Tiroler Etschland, welche zur Folge hat, daß nun eine italienische Mehrheit vorhanden ist und somit gegen sämtliche Autonomieforderungen der deutschen Südtiroler von Anfang an vorgegangen werden kann. Erst 1956 fordert die österreichische Regierung eine Revision der inzwischen zehnjährigen Vertragsverletzungen und eine Vertragserfüllung vom italienischen Staat.

Verhaftungswellen, Terror gegen Deutsche

Erst ab diesem Zeitpunkt bewegt sich langsam ein mühseliger Apparat, der jedoch nur wenig Aussicht auf eine wirkliche Veränderung hat. Erst als sich am 17. November 1957 über 35.000 Teilnehmer auf Schloß Sigmundskron einfinden, die trotz der Aufgewühltheit der Teilnehmer nicht zu einer Eskalation führt, ist für viele klar, daß auf politischer Ebene keine Verbesserungen stattfinden würden.

Die Gefahr ist allgegenwärtig. Zu Tausenden werden Italiener (darunter etwa 50% Kommunisten) aus dem Süden nach Südtirol gebracht. Für die jungen Südtiroler gibt es weder Wohnungen noch Arbeit. Jährlich wandern Tausende nach Österreich, die Bundesrepublik oder in die Schweiz aus. Erst Männer wie Sepp Kerschbaumer, Georg Klotz oder Luis Amplatz gelingt es, die Südtirolproblematik wieder in das Bewußtsein der Menschen außerhalb Südtirols zu bringen.

Als am 30. Januar 1961 das Reiterstandbild Mussolinis, der so genannte »Eiserne Duce«, bei Waidbruck gesprengt wird, beginnt das erste Zittern der Italiener. Es folgen weitere Sprengstoffanschläge, doch am deutlichsten melden sich die Freiheitskämpfer in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 in der geschichtsträchtigen Feuernacht zu Wort. Laut Aussagen glaubten viele Italiener, in Südtirol sei der Krieg ausgebrochen, und wie die Ratten versuchten viele das sinkende Schiff, dem Traum von Südtirol zu entrinnen.

Die anschließenden Verhaftungswellen, der Terror gegenüber der Südtiroler Bevölkerung (unschuldige Todesopfer waren zu beklagen) und die Folterungen in den Polizeikasernen (Franz Höfler und Anton Gostner starben an den Folgen dieser Sonderbehandlung) zeigen deutlich die Unfähigkeit der angeblichen Demokratie in Italien. Südtirol wird nahezu militärisch besetzt. Hunderte Jahre Gefängnisaufenthalt wurden in den Prozessen verkündet. Spitzel und Provokateure wurden von der italienischen Geheimpolizei eingesetzt und in dieser Folge kam es auch zu Todesopfern.

Luis Amplatz wurde von Franz Kerbler feige im Schlaf ermordet und mit einem Judaslohn von der italienischen Geheimpolizei außer Landes geschafft. Es herrschte Krieg in Südtirol und fast ganz Europa sah zu, sah zu bei dem Unrecht, welches aus Haß gegen die Deutschen verübt wurde. Der gesamte Konflikt sollte sich, abgesehen von vieljährigen Ruhephasen, noch bis in das Jahr 1992 ziehen. Denn auch in den 80iger Jahren wird Südtirol wieder durch die Wucht von Sprengladungen erschüttert.

Doch auch heute, im Jahre 2008 darf man nicht von Frieden im deutschen Süden sprechen. Man entdeckt zwar keine flächendeckende militärische Besatzung, dennoch hat sich im Grundelement in den letzten fast 90 Jahren nicht viel geändert.

Trügerische Idylle

Zugegebenermaßen zeigen sich die meisten deutschen Bewohner Südtirols durchaus zufrieden, und man könnte der offensichtlichen Idylle, die derzeit in Südtirol herrscht, beinahe vertrauen, dies jedoch auch nur, insofern man sich nicht näher mit den aktuellen Problemen auseinandersetzt. Zwar sind es keine Bomben und keine Todesfolterungen mehr, die Südtirol nicht zur Ruhe kommen lassen, dennoch haben sich die Methoden der italienischen Regierung und der Machthaber kaum geändert, und Menschenrechtsverletzungen an Deutschen sind immer noch präsent.

Eine großangelegte Aktion im Dezember 2005 gilt wieder mal nur den deutschen Patrioten. Allen voran Armin S. wird von der Presse und Medien verleumdet. Eine riesige Lügenflut und eine Welle des Hasses rollen auf die jungen Deutschgesinnten zu. Währenddessen kann man nach wie vor in sämtlichen Fußballstadien Italiens Hakenkreuzfahnen auf den Tribünen sehen. Diese gelten aber der Bejubelung der italienisch-faschistischen Bewegung und sind keinesfalls eine Sympathiekundgebung an die Deutschen in Südtirol. Bei den Hausdurchsuchungen im Jahre 2005 hingegen werden Südtirolfahnen beschlagnahmt und dem ahnungslosen Bürger in den Medien fälschlicherweise als Hakenkreuzfahnen dargeboten.

Ab diesem Zeitpunkt ist offensichtlich, daß die deutschen Patrioten in Südtirol weiterhin unter ständiger Überwachung stehen und daß mit weiteren Verhaftungswellen zu rechnen ist. Abgesehen von den später erfolgten Ereignissen finden einige bis heute noch ungeklärte Vandalenakte statt. Die am 11. November 2007, bei der Kundgebung »89 Jahre Unrechtsgrenze« eröffnete Gedenktafel mit dem Wortlaut »Südtirol ist nicht Italien« wird mehrmals beschädigt. In der Nacht vom 26. auf den 27. Januar wird die den Freiheitskämpfern gewidmete Gedenktafel, die sich auf der Grabstätte von Sepp Kerschbaumer befindet, geschändet sowie ebenfalls das sich daneben befindliche Kriegerdenkmal.

»Nazis raus« war auf dem Gedenkstein zu lesen, und auf das Kriegerdenkmal waren kommunistische Sprüche gesprüht. Bereits im Februar wird davon scheinbar unabhängig der muslimische Teil des Grazer Zentralfriedhofes geschändet. Das darauf folgende angebliche Bekennerschreiben stammt von einer Gruppe, die sich »Aktionsgruppe für ein moslemfreies Graz« nennen soll. Unterzeichnet wurde es mit den Namen »Sepp Kerschbaumer«, »Luis Amplatz« und »Kurt Welser« – allesamt Südtiroler Freiheitskämpfer aus der 60iger Jahren.

Daß hier gewisse Zusammenhänge hergestellt werden, das nationale Anliegen der Deutschen in Südtirol zu diskreditieren, dies alles im Gedenkjahr der 90jährigen Besatzung, ist vollkommen offensichtlich und in Bezug auf das Jahr 2009 wegweisend. Bis zu den 200. Jahr-Feierlichkeiten der Berg-Isel-Schlachten wird sich wohl noch einiges ereignen.

Weiter erscheint auch der Zeitpunkt der aktuellsten Hausdurchsuchen und Verhaftungen als plausibel und naheliegend. Am 13. April 2008 fanden in Italien Wahlen statt, bekannt ist, daß Berlusconi der Nutznießer dieser Wahlen war. In Südtirol waren die Freiheitlichen die Nutznießer, und die SVP (Südtiroler Volkspartei) hat ein wahres Debakel erlebt und das schlechteste Wahlergebnis seit ihrem Bestehen eingeholt.


Linksextemistische Schändung der Gedenkstätte für die Tiroler Freiheitskämpfer
in Innsbruck (Nordtirol) 2007

Grenzübergreifende Verfolgung

Auch hier wird man wohl kaum an einen Zufall glauben können, daß die seit dem Oktober 2007 unter schwerer Beobachtung stehenden Kameraden ausgerechnet vier Tage nach der Wahl in einer wahren Flut von Hausdurchsuchungen erstickt sind. 16 Verhaftungen fanden statt, und was in diesem Zusammenhang als vollkommenes Neuland zu betrachten ist, eine Hausdurchsuchung in Nordtirol und eine weitere Hausdurchsuchung in Niederösterreich.

Verantwortlich für diese Aktion ist die Bozner Staatsanwältin Dr. Donatella Marchesini und ausführende Organe der Bozner Staatsanwaltschaft waren die beiden Herren Chefinspektor Walter Delpero und Polizeihauptmeister Karl Rottensteiner. Beide sind beschäftigt bei der A.A.E.S. (Abteilung Allgemeine Ermittlungen – Sondereinsätze).

Vorgeworfen wird den österreichischen Opfern der italienischen Staatswillkür von der Staatsanwaltschaft Bozen eine strafbare Handlung nach Art. 3 Gesetz Nr. 654/75, die Zugehörigkeit in einer neonazistisch orientierten Skinheadgruppe, und unter anderem wird die Verbreitung von auf rassischer, ethnischer, religiöser und nationaler Diskriminierung fußendem Gedankengut sowie die Aufhetzung zu rassischer, ethnischer, religiöser und nationaler Diskriminierung und Begehung von »Gewalthandlungen aus rassistischen Motiven« und so weiter und so fort.

Daß diese Anschuldigungen einer ausgewachsenen Phantasie entstammen, zeigt allein der Umstand, daß einer der betroffenen Österreicher weit über 500 Kilometer von Meran entfernt wohnt und somit schon jedes Wochenende in Südtirol verbringen hätte müssen. Die weitere Veröffentlichung von Ermittlungsergebnissen bringt neue Ungereimtheiten ans Tageslicht. Als Tatsache beweist sich hier in diesem Fall nur eines, und zwar, daß es an diesem Tag zu etwa 100 Hausdurchsuchungen kam, wobei 16 junge Deutsche inhaftiert wurden. Dies geschah alles unter dem sehr eigentümlichen Codenamen »Odessa«. Als Flaggschiff der Diskreditierung erweist sich wie schon bereits bei den Vorfällen 2005 unter anderem die italienhörige deutschsprachige Neue Südtiroler Tageszeitung.

Schon allein aus der Erkenntnis heraus, daß es zu ähnlichen Vorfällen immer nur gegen deutsche Patrioten kam, ist leicht zu erkennen, daß die Deutschen in Südtirol noch immer einer völkerverachtenden Willkür ausgesetzt sind, wie dies bereits seit 90 Jahren der Fall ist. In weiterer Folge wurden die freigelassenen Patrioten unter Hausarrest gestellt und sie werden nach wie vor an bei jeder nur erdenklichen Tätigkeit beobachtet.

Vorsicht vor allzu viel »Kameradschaft«!

Hier muß auch an dieser Stelle endlich auf einen Punkt hingewiesen werden, der nur allzu gern übersehen und beinahe schon ignoriert wird: der Umgang mit italienischen »Kameraden«.

Vorwiegend im subkulturellen Bereich bestehen enge Kontakte zu Kreisen nach Italien, aber auch die NPD und einzelne Persönlichkeiten aus dem Nationalen Widerstand verfügen über solche. Federführend im subkulturellen nationalen Lager sind die Kontakte zur »Veneto-Front«, einer faschistischen Skinheadvereinigung, die auch auf zahlreichen Märschen in Deutschland teilgenommen hat.

Hier muß einmal klar und deutlich festgehalten werden, daß unsere deutschen Brüder in Südtirol immer wieder Anfeindungen von Angehörigen der »Veneto-Front« ausgesetzt sind und von diesen Personen als »Scheiß Deutsche!« oder als »Deutsche Schweine« bezeichnet und beschimpft werden. Und dies sind keine Einzelbeispiele. Es ist die Aufgabe des Nationalen Widerstandes unseren verfolgten Brüdern gegenüber, diese Leute zur Rede zu stellen und sie vor die Wahl zu stellen.

Es ist in dieser Sache vollkommen unerheblich, ob von diesen Kreisen gute Veranstaltungen ausgehen oder ob sie sich wohlwollend gegenüber den Kameraden in der BRD zeigen und hier bei Demonstrationen die europaübergreifende nationalistische italienische Komponente vertreten. Denn die erwähnten Anfeindungen zeugen von einem tief verwurzelten Faschismus und Deutschenhaß, und wer die deutschen Südtiroler als Deutsche haßt, dem kann man keinen Respekt und keine Freundschaft entgegenbringen.

Hier müssen endlich entschiedene Schritte erfolgen, sowohl auf politischer wie auch auf subkultureller Ebene. Außerdem: Es ist als Skandal erster Ordnung zu betrachten, daß trotz der Schutzmachtfunktion des österreichischen Staates, die auf dem Papier seit dem Jahre 1946 besteht, das österreichische Rechtssystem die italienische Besatzungsmacht in der Verfolgung deutscher Patrioten in Südtirol unterstützt.

Dies zeigt, was in Zukunft in unserem Europa alles möglich sein wird. Wir bitten daher jeden Leser, sich vor den Problemen in Südtirol nicht zu verschließen, Aktionen gegen die italienische Besatzung vielschichtig zu unterstützen und sich immer vor Augen zu halten: »Südtirol bleibt Deutsch!«

Hinweis: Dieser Beitrag erscheint mit freundlicher Genehmigung der Jungen Nationaldemokraten (JN) Bayern/Franken. Werbematerialien können auf der Materialseite bestellt werden.

Andreas Mayerhofer

 
 
 

Spendenkonto:
Bund Frankenland
Sparkasse Mainfranken Würzburg
BLZ: 790 500 00
Konto-Nr. 441 026 71
Verwendungszweck: Südtirol!
IBAN: DE04 7905 0000 0044 1026 71
SWIFT-BIC: BYLADEM1SWU

Kontakt:
Bund Frankenland
Postfach 14 10 | 90004 Nürnberg
bund-frankenland [at] gmx.de