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Gegen Faschismus - für Tirol!
Kundgebung Bozen, am 8. November 2008

Liebe Kameraden!

Die Veranstaltung vom 8. November 2008 zur 90-igjährigen Abtrennung unseres geliebten Süd-Tirols sollte jeden zu Denken geben und die berechtigte Frage aufwerfen ob man wirklich mit italienischen Faschisten (?Kameraden?) zusammenarbeiten kann! Denn wenn deutsche Südtiroler beleidigt werden, so beleidigt man hiermit das ganze deutsche Volk und nicht nur unsere Brüder in Süd-Tirol!!!

Faschismus ist keine Meinung - sondern eine Geisteskrankheit!

Was nationale Charaktere und faschistische Kreaturen unterscheidet, daß kann man sehr deutlich erkennen wenn man sich nach Süd-Tirol begibt und dort einer Schützenveranstaltung beiwohnt!

Unter dem Motto: "Gegen Faschismus - für Tirol!" fand am 8. November 2008 eine Großkundgebung der Schützen als mahnendes Zeichen zur 90-igjährigen Abtrennung des südlichen Landesteiles von Tirol statt.

Scheinbar fühlten sich die Besatzer durch Schützentrachten, Fackeln und Trommeln so bedroht, sodaß sie ihr wahres Gesicht zeigten und sich auch noch nach 90 Jahren als die legitimen Besitzer des Landes südlich des Brenners fühlten.

Nach dem Eintreffen der Teilnehmer begann gegen 17.00 Uhr die Aufstellung am Waltherplatz in Bozen.

Eine halbe Stunde später sollte die Veranstaltung durch den Landeskommandanten des Schützenbundes Süd-Tirol Paul Bacher erfolgen.

Nach kurzen Reden der Bezirksmajore des Schützenbundes über faschistische Relikte aus grauster Vorzeit folgte das Lied: Dem Land Tirol die Treue.

Gegen 18.00 Uhr bewegten sich die verschiedenen Schützenbezirke geordnet in Richtung Siegesdenkmal.

Begleitet wurden die Schützenformationen von Forderung wie etwa: "Südtirol ist nicht Italien!", "Los von Rom - 90 Jahre Besatzung sind genug!", "Südtirol ist nicht Alto Adige!", "Eine Zukunft für unsere Kinder - ohne Faschismus!", "Südtirol oder Südtirolo - Duce oder Europa - Vergangenheit oder Zukunft!" oder "Eine Zukunft für unsere Kinder!".

Dies sind alles legitime Forderungen, die auf eigenem Grund und Boden durchaus verständlich sein müßten und denen von denkenden Menschen nichts entgegengesetzt werden dürfte!

Der Marschblock bewegte sich erhellt durch unzählige Fackeln in einem glänzenden Lichtermeer direkt auf das faschistische Siegesdenkmal zu, daß damals aus den Trümmern des von Faschisten gesprengten Kaiserjägerdenkmal erbaut wurde und erst vor kurzem wegen durchgeführter Renovierungsmaßnahmen wieder einmal für sehr großes Aufsehen sorgte.

Während wir durch die Straßen zogen ertönte rings um uns der Lärm von zahlreichen Alarmanlagen. Der Grund dafür ist mir allerdings nicht bekannt!

Sollten dies die Alarmsirenen für die deutsche Bevölkerung sein?
Diese Frage bleibt unbeantwortet!


Italienische Besatzer gedenken dem Faschismus auf deutschem Boden.

Vor dem Siegesdenkmal war ein Meer von Kerzen zu erblicken, die von offensichtlichen Faschisten und zahlreichen Tricolorefahnen beschützt wurden.

Immer wieder waren vermeintlichen Droh- und Schmährufe der Völkerfeinde zu vernehmen!

Auch die fremdländischen Passanten verlachten, verhöhnten und beleidigten den vorbeiziehenden Fackelzug immer wieder auf ein Neues!

Auf dem weiteren Weg zum sogenannten Mussolinirelief auf dem Finanzgebäude nahmen weder die Drohrufe, noch die Beleidigungen durch die aufgehetzte Menge ab!

Das Bild das sich am Ort der Schlußkundgebung bot rundete meinen Gesamteindruck ab und veranlaßte mich nur zu einem mehrmaligen Kopfschütteln!

Einige der Zaungäste fielen besonders durch ihre rechten Arme, ihre Italia-Rufe und ihre Buh-Rufe auf!

Als dann die Gedenkansprache durch Elmar Taler (Bundesgeschäftsführer des Südtiroler Schüzenbundes) ihren Anfang nahm mußte jener kurz innehalten, da die Zwischenrufe so stark waren, daß selbst die Tonanlage nicht in der Lage war die Worte von Elmar Thaler hörbar zu übermitteln!

Jetzt stelle man sich bitte vor, daß volkstreue Kräfte ein Alpini-Gedenken in diesem Maße stören würden!

Wie lange wäre es wohl möglich seinen Arm zu heben oder gegen den italienischen Staat zu hetzen?

Die Antwort erübrigt sich sehr wohl schon alleine mit diesem Gedankengang!

Auch die anschließende Verabschiedung des Manifestes: "Gegen Faschismus - für Tirol!", die von zwei jungen Mitgliedern des Schützenbundes eingeleitet wurde, wurde durch die bereits zuvor erwähnten Zwischenrufe gestört!

Als Paul Bacher anschließend die Schlußworte sprach traf er den Nagel sprichwörtlich auf den Kopf, indem er sagte, daß es sehr wohl ein Leben miteinander geben könnte. Und ihr wollt behaupten, daß ihr uns die Kultur gebracht habt (bezogen auf die Inschrift des Siegesdenkmales). Schämt Euch! Pfui Teufel!

Dieser Eindruck wurde auch während des Erklingens der Tiroler Landeshymne nicht entkräftet!

Dies ist nur ein kurzer Bericht über die vielen Eindrücke, die man während der gesamten Veranstaltung in sich aufnehmen durfte.

Auch wenn völkische Kräfte nicht erwünscht waren, so sind jene anwesenden Personen mitnichten als solche in Erscheinung getreten und mußten wohl mit dem Gedanken Bozen verlassen, daß man seine Werte nicht einmal im Leibe tragen darf, jedoch die faschistischen Triebe ohne Schwierigkeiten geduldet werden!

Ich vermute hinter den lautesten Schreihälsen aus diversen Gründen Mitglieder der italienischen Veneto-Front!

Andreas Mayerhofer

 
 
 

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