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Gilching: Besuch bei der "italienischen Woche"!
Vom
17. bis
zum
20. Juni 2010 fand im
oberbayerischen
Gilching eine so genannte "italienische Woche" statt. Zwischen Gilching
und der
italienischen Stadt Cecina in der Toskana besteht eine
Städtepartnerschaft.
Solche Feste dienen in der Regel der Selbstdarstellung beider Gemeinden
und dem
kritiklosen Gemeinschaftsbesäufnis der werten Bürgerschaft. Für Politik
–
insbesondere hintergründige – ist da in der Regel kein Platz.
Diese BRD-Feierlogik durchkreuzten allerdings am Samstag den 19. Juni 2010 einige nationale Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Großraum München erfolgreich. Sie machten auf der so genannten "italienischen Woche" mittels Flugblätter auf die Verfolgungsmaßnahmen der Italiener im immer noch besetzten Südtirol zahlreiche Festbesucher aufmerksam. Mittels zahlreichen Infoschriften, die dort an nahezu jeden Feiergast und an den Biertischen verteilt wurden, brachte man das Schicksal der Deutschen in Südtirol im wahrsten Sinne des Wortes "auf den Tisch". Ein Blickfang waren die in Trachten gekleideten feschen Mädels, die sich an der Flugblattaktion beteiligten. Trotz Feierlaune wurden die Informationen so gerne angenommen und vor Ort noch durchgelesen. Die restlichen Flugblätter wurden dann rund um das Fest in die Briefkästen der Anwohner verteilt. Durch die neusten Abtrennungsforderungen von LEGA NORD und das sichtbare Auseinanderbrechen des italienischen Staatswesens ist das Thema Selbstbestimmung für Südtirol nach wie vor aktuell. Da in der Bundesrepublik wenig bis gar nichts über die unrechtsstaatlichen Unterdrückungsmaßnahmen der italienischen Regierung gegen die deutsche Mehrheit in Südtirol bekannt ist, bleibt es leider uns Nationalisten vorbehalten, über die nicht annehmbaren Zustände dort aufmerksam zu machen.

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